Dokumentarfilm: arada - Verbannt in eine fremde Heimat

12. Mai 2021

Dokumentarfilm: arada - Verbannt in eine fremde Heimat
Dokumentarfilm: arada - Verbannt in eine fremde Heimat

Der Film beschönigt keine Straftaten, sondern zeigt auf, was eine Ausschaffung (nach verbüsster Haftstrafe) mit den Betroffenen und ihren Familien macht. Am 27. Mai 2021 kommt «Arada» von Jonas Schaffter in die Deutschschweizer Kinos.

arada - Verbannt in eine fremde Heimat

Welche Einzelschicksale verbergen sich hinter den Folgen der Schweizer Ausschaffungsinitiative?

Der Dokumentarfilm erzählt von drei Männern, die zwar in der Schweiz aufgewachsen sind, jedoch keinen Schweizer Pass haben. Mustafa, Vedat und Duran werden wegen Straftaten in die Türkei ausgewiesen, die Heimat ihrer Eltern. In diesem neuen Umfeld bemühen sie sich nun, ihren Platz zu finden und ein Gefühl von Heimat zu entwickeln. Doch sie vermissen ihre Familien, welche sie zurücklassen mussten, und halten an ihrer schweizerischen Identität fest.

Der Film beschönigt keine Straftaten, sondern zeigt auf, was eine Ausschaffung (nach verbüsster Haftstrafe) mit den Betroffenen und ihren Familien macht.

Am 27. Mai 2021 kommt «Arada» von Jonas Schaffter in die Deutschschweizer Kinos.

Arada bedeutet im Türkischen (da-)zwischen. Der Film behandelt ein politisch hoch aktuelles, kontroverses Thema – die Ausschaffung von straffällig gewordenen Secondos aus der Schweiz – und stösst zu grundsätzlichen Fragen vor: Was ist Heimat und was passiert mit einem Menschen, der unfreiwillig aus seiner eigentlichen in seine angebliche Heimat verbannt wird? Jonas Schaffter erzählt berührende und eindrückliche Geschichten, die von den menschlichen Einzelschicksalen zeugen, welche sich hinter den politischen und rechtlichen Auseinandersetzungen um die Ausschaffungspolitik verbergen.