Publikationen

Aktuelles von: Prison Fellowship Schweiz

Liebe Freunde von

Prison Fellowship ,

gerne lassen wir euch Anteil nehmen am Geschehen der letzten Monate und zugleich

möchten wir euch auch herzlich einladen zur Mitgliederversammlung von PFS

  • Wenn aus „Opfer“ & „Täter“ Familie wird…
  • Entwicklung…
  • SIM und mehr…
  • Vorträge…
  • Familie…

Gewalt im Strafvollzug – Ergebnisse einer Befragung in fünf Bundesländern

Dirk Baier
Marie Christine Bergmann

1. Zentrale Fragestellungen

Anliegen der nachfolgend berichteten Studie ist es vor dem Hintergrund der bisherigen Forschungslage in Deutschland (vgl. dazu den einleitenden Beitrag von Suhling und Rabold in diesem Heft), aktuelle Daten zur Verbreitung von Gewalt und Aggression im Strafvollzug zu liefern. Der Schwerpunkt wurde dabei auf den Erwachsenenvollzug gelegt. Im Gegensatz zu verschiedenen Vorgängerstudien sollte das Dunkelfeld der Gewalt betrachtet werden, nicht nur jene Taten, die angezeigt oder in anderer Weise aufgedeckt werden. Der Rückgriff auf eine anonyme, standardisierte Befragung erschien daher stringent. Nach Anfrage bei verschiedenen Justizministerien der Bundesländer haben sich letztlich fünfBundesländer zur Teilnahme bereit erklärt (s.u.).

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Schlussbetrachtung vom Kriminologen Alexander Funsch: Seelsorge im Strafvollzug

2015 erschien eine neue Monografie zur Gefängnisseelsorge. Der Kriminologe Alexander Funsch aus Deutschland veröffentlichte seine Dissertation: Alexander Funsch, Seelsorge im Strafvollzug. Eine dogmatisch-empirische Untersuchung zu den rechtlichen Grundlagen und der praktischen Tätigkeit der Gefängnisseelsorge. Schriften zur Kriminologie. Bd. 5. Nomos Verlag, Baden-Baden 2015, (zugl. Tübingen Dissertation 2015).

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Buchhinweis: Kapituliert die Strafjustiz vor der Psychiatrie?

Die Zahl psychisch kranker Häftlinge steigt in schweizerischen Strafanstalten stetig. Erklärt sich dies aus dem Umstand, dass die Strafbehörden bei ihren Entscheiden vermehrt psychiatrische Gutachten beiziehen? Oder wird ein sozial abnormes Verhalten zunehmend als psychische Erkrankung gesehen? Hat das Verschuldensstrafrecht noch Gültigkeit? Oder wird die öffentliche Sicherheit überbetont? Mit der Folge, dass der Häftling nicht mehr nur seine Strafe abzusitzen hat, sondern auch solange präventiv zurückbehalten wird, bis die Verantwortlichen der Psychiatrie in ihrer Beurteilung davon ausgehen, dass von ihm keine Gefahr mehr droht.

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