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Statuten des Vereins

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1. Name und Sitz

Unter dem Namen „Schweizerischer Verein für Gefängnisseelsorge“ bilden die Gefängnisseelsorger und Gefängnisseelsorgerinnen der Schweiz einen Verein gemäss
Art.60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches.

Der Sitz des Vereins befindet sich am Ort der Präsidentin bzw. des Präsidenten.

2. Zweck
Der Verein vertritt die Interessen der Gefängnisseelsorgerinnen und Gefängnisseelsorger, welche als Beauftragte oder Angestellte der römisch-katholischen, der evangelisch-reformierten oder der christkatholischen Kirche der Schweiz tätig sind.

Er fördert die Professionalisierung der Seelsorge im Freiheitsentzug und strebt die Einhaltung hoher beruflicher ethischer Richtlinien an.

Er setzt sich für eine theologisch fundierte Praxis und für die Anerkennung der Seelsorge im Freiheitsentzug ein.

3. Aufgaben
Der Verein organisiert den Fach- und Erfahrungsaustausch seiner Mitglieder und sorgt für Beratung und Weiterbildung.

Der Verein setzt sich mit den Entwicklungen des Freiheitsentzugs auseinander und nimmt bei Bedarf öffentlich Stellung.

Er pflegt den Kontakt mit den kirchlichen und staatlichen Behörden.
Er fördert das interdisziplinäre Gespräch mit Einzelpersonen, Vereinigungen und Institutionen. Bei gemeinsamen Interessen sucht er die Zusammenarbeit.

Er hält Kontakt zu ausländischen Vereinigungen der Gefängnisseelsorger und Gefängnisseelsorgerinnen.

4. Mitgliedschaft
4.1. Ordentliche Mitglieder
Ordentliches Mitglied kann werden, wer von der römisch-katholischen, evangelisch-reformierten oder christkatholischen Kirche für die Seelsorge im Freiheitsentzug beauftragt oder angestellt ist. In der Regel setzt dies ein abgeschlossenes Theologiestudium oder eine gleichwertige Ausbildung sowie eine entsprechende Zusatzausbildung in Seelsorge voraus.

4.2. Ausserordentliche Mitglieder
Ausserordentliche Mitglieder können jene werden, die regelmässig Menschen im Freiheitsentzug seelsorgerlich begleiten.
Sie nehmen mit beratender Stimme an der Generalversammlung teil, haben jedoch kein Stimm- und Wahlrecht.
Sie können vom Vorstand oder der Versammlung in eine Kommission bzw. in eine Arbeitsgruppe delegiert werden.


4.3. Fördernde Mitglieder
Fördernde Mitglieder können alle natürlichen oder juristischen Personen werden, die die Aufgaben und Ziele des Vereins fördern wollen. Sie haben an der Generalversammlung kein Stimm- und Wahlrecht.

4.4. Rechte und Pflichten der Mitglieder
Alle Mitglieder sind berechtigt, an den Versammlungen des Vereins teilzunehmen. Das Stimm- und Antragsrecht an der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen Mitgliedern zu.

Alle Mitglieder sind zur Zahlung des Mitgliederbeitrages verpflichtet. Der Betrag wird an der Generalversammlung festgelegt. Wird der Beitrag nach zweimaliger Mahnung nicht bezahlt, wird die Mitgliedschaft aufgelöst.

Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen und die Ziele des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Schaden erleiden könnte.

5. Organisation
Vereinsorgane sind die Generalversammlung, der Vorstand und die Kontrollstelle.

5.1. Die Generalversammlung
Die Generalversammlung findet einmal im Jahr statt, oder wenn der Präsident bzw. die Präsidentin, der Vorstand oder ein Fünftel der Mitglieder dies verlangt.

Die Generalversammlung ist zuständig für
die Genehmigung des Protokolls der letzten Vereinsversammlung,
die Entgegennahme und Genehmigung des Jahresberichtes des Präsidenten, bzw. der
Präsidentin,
die Entgegennahme und Genehmigung der Jahresrechnung,
die Genehmigung des Budgets,
die Festsetzung des Mitgliederbeitrages,
die Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern,
die Wahl des Vorstandes, des Präsidenten bzw. der Präsidentin und der
Rechnungsprüfer bzw. der Rechnungsprüferinnen,
die Behandlung von Geschäften, welche der Vorstand oder Vereinsmitglieder
der Versammlung vorlegen,
die Annahme, Änderung oder Ergänzung der Statuten,
die freiwillige Auflösung des Vereins.

Die Beschlussfassung der Generalversammlung ist wie folgt geregelt:
Bei Sachgeschäften ist die absolute Stimmenmehrheit der an der Generalversammlung anwesenden Mitglieder erforderlich.
Bei Wahlen gilt im ersten Wahlgang das absolute und im zweiten Wahlgang das relative Mehr.
Wahlen erfolgen nur dann geheim, wenn dies ausdrücklich von der Mehrheit der anwesenden Mitglieder verlangt wird.
Bei Stimmengleichheit hat die Vorsitzende bzw. der Vorsitzende den Stichentscheid.

5.2. Der Vorstand
Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten bzw. der Präsidentin und mindestens zwei Mitgliedern, in der Regel aus insgesamt fünf Mitgliedern.
Er wird für vier Jahre gewählt. Die Wiederwahl ist einmal möglich.
Eine Wiederwahl für eine dritte Amtsperiode ist jedoch dann möglich, wenn sich die Person als Präsident bzw. Präsidentin zur Verfügung stellt.

Der Vorstand ist zuständig für
die Bestimmung der Ämter des Vizepräsidenten bzw. der Vizepräsidentin, der Aktuarin bzw. des Aktuars und des Kassierers bzw. der Kassiererin,
die Regelung der Unterschriftsberechtigung,
die Vorbereitung der Generalversammlung und der Jahrestagung,
die Behandlung aller Geschäfte, welche nicht nach Gesetz oder Statuten der Generalversammlung übertragen sind,
die Behandlung der Aufträge aus den Vereinsbeschlüssen,
die Einsetzung von Kommissionen und Arbeitsgruppen.
Der Vorstand vertritt den Verein nach aussen.

5.3. Die Kontrollstelle
Die Generalversammlung wählt zwei Rechnungsrevisoren oder eine Revisionsstelle für eine Amtsdauer von zwei Jahren. Eine Wiederwahl ist möglich.
Aufgabe ist die Kontrolle der Rechnungsführung sowie der Jahresrechnung und die Berichtserstattung an die Generalversammlung.

6. Finanzen
Die finanziellen Mittel setzen sich aus den jährlichen Mitgliederbeiträgen und anderen Einkünften zusammen.

Die Vorstandsmitglieder leisten die Arbeit unentgeltlich.

Die Reisekosten und Auslagen der Vorstandsmitglieder sowie der Mitglieder von Kommissionen und Arbeitsgruppen und die Unkosten der Vereinstätigkeit werden aus der Vereinskasse entschädigt.

7. Haftung
Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschliesslich das Vereinsvermögen. Eine persönliche Haftung der Mitglieder ist ausgeschlossen.

8. Auflösung des Vereins
Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur an einer zu diesem Zwecke einberufenen ausserordentlichen Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

Bei Auflösung des Vereins geht das Vereinsvermögen an die „Schweizerische Stiftung für Hilfe an Straffällige und ihre Familien“.

9. Schlussbestimmungen
Die Statuten können auf Antrag des Vorstandes oder auf Begehren eines Fünftels der ordentlichen Mitglieder revidiert werden. Für die Annahme der revidierten Statuten ist die Zweidrittelmehrheit der Versammlung nötig.

Diese Statuten sind von der Generalversammlung am 20. März 2006 in Hertenstein angenommen worden und treten ab sofort in Kraft. Sie ersetzen die Statuten vom 12. März 1991.

Der Aktuar
Ivo Graf

Die Präsidentin
Birgit Schmidhalter

Association Suisse des Aumôneries de Prison

Statuts

1. Nom et siège
Sous le nom d’“Association suisse des Aumôneries de Prison“, les aumôniers et aumônières de prison de Suisse constituent une association selon les art. 60. ss du Code civil suisse.

L’Association a son siège au domicile du/de la président/e.

2. Buts
L’Association a pour buts :
- de défendre les intérêts des aumôniers et des aumônières de prison mandatés ou engagées par les Eglises catholique romaine, réformée évangélique ou catholique chrétienne de Suisse.

- d’encourager la professionnalisation de l’aumônerie au sein du système pénitentiaire et de promouvoir le respect de normes professionnelles et éthiques élevées.

- de favoriser une pratique théologiquement fondée ainsi que la reconnaissance de l’aumônerie au sein du système pénitentiaire.

3. Tâches
L’Association a pour tâches :
- d’organiser l’échange de compétences et d’expériences entre ses membres; de les conseiller et de veiller à leur formation permanente.

- de se confronter aux développements propres au système pénitentiaire et de prendre publiquement position en cas de nécessité.

- de cultiver les liens avec les autorités ecclésiastiques et civiles.

- d’encourager le dialogue interdisciplinaire avec des personnes particulières, des organisations et des institutions et de rechercher la collaboration là où des intérêts communs sont en jeu.

- d’être en contact avec les associations étrangères d’aumônerie de prison.

4. Membres
4.1. Membres ordinaires
Peuvent être membres ordinaires les personnes mandatées ou engagées par l’Eglise catholique romaine, par l’Eglise réformée évangélique ou par l’Eglise catholique chrétienne pour exercer une tâche d’aumônier/ère de prison. En règle générale, un tel mandat ou un tel engagement présuppose une formation théologique complète ou une formation équivalente ainsi qu’une formation complémentaire correspondante dans le domaine de l’aumônerie.

4.2. Membres extraordinaires
Peuvent être membres extraordinaires les personnes qui accompagnent régulièrement sur un plan pastoral des personnes privées de liberté.
Les membres extraordinaires participent avec voix consultative à l’Assemblée générale mais ne disposent ni du droit de vote ni du droit d’éligibilité.
Des membres extraordinaires peuvent être appelés par le Comité ou par l’Assemblée au sein d’une commission ou d’un groupe de travail.

4.3. Membres solidaires
Peuvent être membres solidaires toutes les personnes civiles ou morales qui s’engagent à soutenir les tâches et les buts de l’Association.
Les membres solidaires ne disposent ni du droit de vote ni du droit d’éligibilité lors de l’Assemblée générale.

4.4. Droits et devoirs des membres
Tous les membres ont le droit de participer aux assemblées de l’Association.
Lors de l’Assemblée générale seuls les membres ordinaires disposent du droit de proposition, du droit de vote et du droit d’élection actif et passif.

Tous les membres sont astreints au payement de la cotisation annuelle. Le montant de celle-ci est fixé lors de l’Assemblée générale.
Les personnes qui, après deux rappels, n’ont pas payé leur cotisation perdent leur droit de membres de l’Association.

Les membres s’engagent, dans la mesure de leurs moyens, à défendre les intérêts et les buts de l’Association. Ils s’engagent à éviter tout ce qui pourrait porter atteinte à la réputation et aux buts poursuivis par l’Association.

5. Organisation
Les organes de l’Association sont l’Assemblée générale, le Comité et l’Organe de contrôle.

5.1. L’Assemblée générale
L’Assemblée générale a lieu une fois par année ou lorsque le/la président/e, le Comité ou encore un cinquième de ses membres en demande la convocation.

Les attributions et les compétences de l’Assemblée générale sont les suivantes:
- approuver le procès-verbal de la dernière Assemblée générale,
- prendre connaissance du rapport annuel du/de la président/e et l’approuver,
- prendre connaissance des comptes annuels et les approuver,
- approuver le budget,
- fixer le montant de la cotisation des membres,
- décider de l’admission de nouveaux membres et des exclusions,
- élire le Comité, le/la président/e et les réviseurs des comptes,
- traiter les affaires dont la chargent le comité ou les membres de l’Association,
- accepter, modifier ou compléter les statuts,
- décider de la dissolution volontaire de l’Association.

Au sein de l’Assemblée générale les décisions sont prises de la manière suivante :
Pour les affaires courantes, la majorité absolue des voix des membres présents à l’Assemblée générale est requise.
Pour les élections, la majorité absolue est requise au premier tour; au deuxième tour la majorité relative suffit.
Les élections n’ont lieu à scrutin secret que si la majorité des membres présents le demandent expressément.
En cas d’égalité des voix, la voix du/de la président/e de l’assemblée est prépondérante.

5.2. Le Comité
Le Comité est composé du/de la président/e et de deux membres au moins. En règle générale il est composé de cinq membres en tout.
Le Comité est élu pour quatre ans. Ses membres sont rééligibles pour une période.
Une réélection pour une troisième période est toutefois possible, si un membre du Comité se met à disposition pour le poste de président/e.

Le Comité a les attributions suivantes :
- répartir les charges de vice-présidente ou de vice-président, de secrétaire, de caissière ou de caissier,
- réglementer le droit de signature,
- préparer l’assemblée générale et la session annuelle de formation,
- traiter toutes les affaires qui, d’après la loi et les statuts, ne sont pas de la compétence de l’assemblée,
- traiter les affaires qui lui sont confiées par décision de l’assemblée,
- désigner des commissions et des groupes de travail.

Le Comité représente l’Association à l’extérieur.

5.3. L’Organe de contrôle
L’assemblée générale élit deux réviseurs des comptes ou un organe de révision pour une période de deux ans. L’Organe de contrôle est rééligible.
L’Organe de contrôle a pour tâche de contrôler la comptabilité ainsi que les comptes annuels et de présenter un rapport sur la tenue des comptes à l’assemblée générale.

6. Finances
Les moyens financiers de l’Association sont constitués par les cotisations annuelles des membres ainsi que par d’autres recettes.

Le travail des membres du Comité est bénévole.

Les frais de déplacement, les dépenses des membres du Comité comme ceux des membres des commissions et des groupes de travail ainsi que les frais liés à l’activité de l’Association sont payés par la caisse de l’Association.

7. Responsabilité
La fortune de l’Association répond seule des engagements de celle-ci. Toute responsabilité personnelle des membres est exclue.

8. Dissolution de l’Association
Seule une assemblée générale extraordinaire convoquée dans ce but peut décider de la dissolution volontaire de l’Association. La décision doit être prise à la majorité des deux tiers des membres disposant valablement du droit de vote.

En cas de dissolution de l’Association, les biens de celle-ci sont attribués à la « Schweizerische Stiftung für die Hilfe an Straffällige und ihre Familien ».

9. Dispositions finales
Les statuts peuvent faire l’objet d’une révision sur proposition du Comité ou à la demande d’un cinquième des membres ordinaires. Une majorité des deux tiers de l’Assemblée générale est requise pour que les statuts révisés soient acceptés.
Les présents statuts ont été acceptés par l’Assemblée générale du 20 mars 2006 à Hertenstein et entrent immédiatement en vigueur. Ils remplacent les statuts du 12 mars 1991.

Actuar
Ivo Graf

Présidente
Birgit Schmidhalter

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